Ferien(spass) beim Schäferhundeklub Thun

 

 

 

Seit 1991 nimmt der Schäferhundeklub  am Thuner Ferienpass teil.

 

Es gibt viele Hundefeinde. Zum Teil liegt die Schuld bei den Hundehaltern. Aus diesem Grunde ist Oeffentlichkeitsarbeit mit unseren Hunden sehr wichtig. Unser Ziel ist es den Hund in ein positives Licht zu setzen und vorhandene Aengste abzubauen.

 

Auch in diesem Jahr interessierten sich wieder viele Kinder für unsere Vierbeiner. Beide Kurse waren praktisch ausgebucht.

 

Dienstag, den 19.07.2018, von 1400 -1600, lautete das Moto „Vielseitigkeit unserer Hunde“ Es nahmen daran 28 Kinder teil. Selbstverständlich konnten wir nur einen kleinen Teil von Möglichkeiten zeigen.

 

Baillods Melanie mit ihrem DS-Hund „Nox“ und Patrik Trummer mit dem Appenzeller-Mischlingrüde „ Cinzano“ zeigten zuerst gleichzeitig einen kurzen, rassigen Gehorsam. Anschliessend demonstrierten Schärz Erika und Graber Silvia mit ihren beiden jungen DS-Hündinnen, „ Ceni von der Bütschelegg,“( 11 Monate alt) und „Bumer von der Gletscherhöhle“, 17 Wochen alt, Aufbau- und Abrufübungen. Nach diesen kurzen Demos teilten wir die Kinder nach  Alter, in 4 Gruppen auf. In den Gruppen durften die Kinder mit den 4 älteren Schäferhunden, Felice v. d Ulme mit Annemarie Wenger, Flash vom Uebeschisee mit Maja Stalder,  Cobra vom Paradistor mit Hans Schmid und mit meiner Ora von der Wolfsgrube, Apportieren, Sachen in Verstecken suchen und verschiedene Positionen üben.  Die beiden San.H, der Golden Retriver von Jaggi Robert und der Appenzeller-Rüde von Trummer Patrik suchten die „verletzten Kinder im Wald. Unter Berührungsängsten litten weder die Kinder noch die Hunde, von den 28! Kindern  wurde jeder Vierbeiner  bei den Gruppenarbeiten gestreichelt und geknudelt. Nach der Pause zeigte Baillods Melanie mit ihrem Polizeihund, Nox vom Kandersturm,  wie ein „Räuber „ bei der Flucht durch den Hund mit wuchtigem Griff gestellt und anschliessend bewacht wurde.                                                                      

 

Dienstag, 24.07.2018 und Donnerstag, 26.07.2018, standen beide Tage unter dem „Moto“, Spiel und Spass mit deinem Hund. Nach 2 Absagen nahmen 18 Kinder mit ihren Hunden daran teil. Unter den 18 Hunden befand sich bloss ein einziger Schäferhund.  Speziell zu erwähnen ist, dass unter den verschiedenen  Rassen sich ein 2 jähriger American Staffordshir-Terrier befand. Dieser zeigte sich sowohl gegen Menschen und die anderen Hunde sehr umgänglich. An beiden Tagen führten wir mit den Kindern einen abwechslungsreichen Plauschparcours,  mit Wasserplausch, Geruchtest mit Abrollen eines Teppichs, Treppensteigen, Zähne Kontrolle, etc.,  durch.  Am 2. Tag wurden bei den Posten  verschiedene Fragen gestellt. Die Postenarbeiten und die Fragen wurden benotet. Bei der Rangverkündigung konnten wir allen Teilnehmer nebst einer Erinnerungs- Foto auch ein Säckli mit „Gudis“ gespendet, von unserem Präsidenten, vom Hunde  und Katzencenter Heimberg übergeben.

 

Dienstag, den 24.07.2018 haben 2 Jungreporter bei uns reingeschaut. Ihre Printberichte erscheinen im Thuner Tagblatt und im Berner Landboote. Zudem findet man die Berichte unter www.jurep.ch oder einzeln youtube odere instragram.

 

An allen Tagen durften sich die Kinder, nach der Pause mit den Hündinnen, Ondra v. Gisberger und meiner Ora mit ihren Kräften messen. Die Mutigeren schlüpften direkt in den Schutzärmel. Die meisten aber entschieden sich  für die Beisswurst mit angemachtem Strick. Obschon sehr oft 2 Kinder gemeinsam am Strick zogen, standen sie vielfach gegen die Hunde  auf verlorenem Posten. Durch  ruckartige Bewegungen zogen die Hunde die Kinder von ihren Standplatzen weg. Diese Aktionen waren für die Kinder jeweils ein „Riesengaudi“. Aber auch hier zeigten sich die Hunde nach dem Kampf sofort wieder friedlich. Sie hatten umgestellt und die Kinder durften ihnen wieder ohne Bedenken über den Kopf streicheln.

 

Jeweils am Schluss von allen 3 Tagen fragte ich die Kinder, ob sie Spass gehabt hätten. Alle waren begeistert und antworteten mit einem lauten und langen „Jaaaaa“.

 

Ganz am Schluss meines Berichtes möchte ich allen meinen Helfern, Baillods Melanie, Bigler Erna, Graber Silvia, Jaggi Robert, Mann Christine, Schärz Erika, Schmid Hans, Stalder Maja, Trummer Patrik, Volkhart Bruno und Edith, sowie Wenger Annemarie, meinen besten Dank aussprechen.  Ohne sie alle wäre eine Durchführung nicht möglich.

 

 

 

                                                                                   Andreas Christen